Mein zuckerfreies Leben.
Posted on | Mai 21, 2012 | Keine Kommentare
Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich auf Zucker, Schokolade, Eis, Kuchen und Co. verzichte, aber ich glaube, dass ich es in dieser Konsequenz – wie zurzeit – noch nie praktiziert habe. Ich achte auf Inhaltsstoffe und lese mir die Packungsbeschreibungen sorgfältig durch, um dem weißen Zucker zu entgehen. Gar nicht so einfach, aber es geht.
Tag 1-3 waren irgendwie schwierig. Ich hatte mir da so ein paar Dinge angewöhnt, wie z. B. etwas Süßes nach dem Mittagessen und sich das wieder abzugewöhnen ist gar nicht so einfach. Der Körper verlangt danach und jeder kennt ja dieses Verlangen nach etwas ganz Bestimmtem. In dem Fall habe ich mich immer damit getröstet, dass es besser wird und nach ein paar Minuten war es dann auch vorbei. Denn satt war ich ja.
Der vierte Tag war viel einfacher. Das Verlangen stellte sich nicht mehr ein und ich habe das Gefühl, mein Körper gewöhnt sich an die neuen Umstände.
Alkohol und fettiges Essen sind für mich überhaupt kein Problem. Das habe ich vorher nicht im großen Stil gemacht und deshalb vermisse ich es auch gar nicht. Kaffee ist noch etwas schwierig und die eine der andere Tasse ist immer noch zuviel, aber ich arbeite dran. Heute gab’s zum Frühstück Tee und das war auch lecker. Allerdings hatte ich davor schon meinen Munterwerd-Kaffee.
Ich esse Kohlenhydrate, versuche sie nur abends sehr gering zu halten oder ganz wegzulassen. Ansonsten kommen sie ausreichend in Obst, Gemüse und auch in Backwaren vor. Die aber in der Vollkorn- oder Körnervariante. Auch hier gibt es nicht die großen Veränderungen zu meiner normalen Ernährung.
Mein eigenes Training blieb leider die letzten Tage etwas auf der Strecke. Ich habe nur wenig trainiert und mich nie ausgepowert. Zuviel Arbeit, zuviel andere Dinge zu tun und auch ein kleines Motivationstief. Ja, so etwas gibt es auch bei mir. Aber heute bin ich wieder sehr motiviert und freue mich auf mein Training.
In diesem Sinne sag ich mal zu mir selbst, weitermachen und ich freue mich, wenn ihr auch ein wenig bewusster esst und euch etwas Gutes tut.
Schöne Woche!
Das funktionelle Training in der Gruppe war ein tolles Erlebnis …
Posted on | Mai 21, 2012 | Keine Kommentare
… und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Ich habe ja schon andere Klein-Gruppen trainiert. Die maximale Gruppengröße waren 7 Personen und das war schon etwas ganz anderes als Personal Training. Ist ja auch klar. Man kann sich nicht zu 100 Prozent auf eine Person konzentrieren und muss auch von Anfang an sicherstellen, dass alle die Ausführung der Übungen umsetzen können.
Die Energie, die jedoch in einem Raum entsteht, in dem 10 oder mehr Personen alles geben, ist grandios.
In der ersten Session am Samstag waren es 10 Personen, die ihr eigenes von mir konzipiertes Workout – in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden – trainiert haben. Jeder einzelne hatte 45 Minuten Zeit, um seine Wiederholungs-Challenge von entweder 700 oder 800 Wiederholungen bei 12 unterschiedlichen Übungen durchzuziehen. Das heißt, jeder konnte seine Pausen selbst bestimmen, oder eben gar keine machen und in der Hälfte der Zeit alles durch trainiert haben.
Ich war von allen sehr begeistert. Alle haben es durchgezogen, alle haben durchgehalten und ich konnte bei allen den Kampfgeist in den Augen sehen. Eine wunderschöne Erfahrung und ich freue mich sehr, dass es weitergeht.
Für die nächste Einheit am kommenden Samstag stehen schon 14 Personen auf der Liste. Auch wenn es hart war und alle geschwitzt und zwischenzeitlich ganz schön gepumpt haben – alle machen weiter. I like!
Jetzt geht es ran an den Speck! Dolce vita war gestern. Jetzt wird das Leben anders süß.
Posted on | Mai 16, 2012 | 2 Kommentare
Heute war ein harter Tag. Ich litt eigentlich den ganzen Tag unter Schlafmangel und wusste zwischenzeitlich nicht, wie ich all das schaffen kann, was ich mir vorgenommen hatte. Ja, auch ich kann einen solchen Tag haben.
Eine Stunde Schlaf vor meiner ersten PT-Einheit und ein gutes Essen haben mich dann wieder halbwegs on track gebracht und ich habe sogar trainiert und fühlte mich danach richtig energiegeladen.
Nachdem ich in Italien auf nichts verzichtet habe, kommen jetzt wieder andere Zeiten. Pasta in rauen Mengen, Pizza, Eis und zwei Gänge begleitet durch vino rosso stehen vorerst nicht mehr auf dem Speiseplan. Nicht, dass jetzt ein völlig falsches Bild entsteht, ich habe mich nicht der totalen Völlerei hingegeben, aber ich habe mich schon anders ernährt. Und das auch ganz bewusst. Ich weiß aber auch, dass es im “normalen” Leben gar kein wirklicher Verzicht ist, gewisse Dinge einfach nicht zu konsumieren. In Italien habe ich es mal anders gemacht und das war ok, aber dauerhaft könnte ich das nicht. Mein Körper würde durchdrehen.
Was kommt jetzt?
Jetzt kommen vier Wochen sehr bewusste Ernährung, zu der folgende Dinge NICHT dazugehören:
- Raffinierter Zucker und alle Lebensmittel, in denen dieser Zucker enthalten ist (soweit sich das vermeiden lässt)
- Kohlenhydrate, die in hellen Getreideprodukten vorkommen wie helles Brot, Brötchen oder dergleichen
- Speisen, die zuviel Fett enthalten und ich meine damit nicht die gesunden Fette, denn die braucht mein Körper
- Eingeschränkter Kaffeekonsum – ein Laster, genau wie die Schoki. Statt drei bis vier Tassen, nur noch zwei Tassen am Tag
- Alkohol – auch wenn ich nur sehr wenig Alkohol trinke, ab sofort gibt es null Prozent
Ich bin schon sehr gespannt wie das wird, aber ich glaube, dass das gar nicht so hart ist. Anfangs wird es eine Umstellung, aber spätestens nach drei Tagen hat sich mein Körper daran gewöhnt und fordert es nicht mehr.
Ich konzentriere mich auf eine eiweißhaltige Ernährung, gute Kohlenhydrate und gute Fette sowie ausreichend Vitamine und Ballststoffe. Mein Stoffwechsel wird brennen und sich freuen und nicht durch belastende Lebensmittel zu Mehrarbeit gezwungen. Ich kann dann meine gesamte Energie für andere Dinge aufwenden.
Morgen geht es los und der 14. Juni ist mein angepeiltes Datum. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden wie es funktioniert und wie sich mein Körper verhält. Keine Frage, dass ich mindestens dreimal pro Woche selbst aktiv trainieren werde.
Und, hat jemand Lust mitzumachen und mir bzw. den Lesern meines Blogs über seine Erfahrungen zu berichten?
Ich würde mich sehr freuen und verabschiede mich für heute mit einem extra breiten GUTE NACHT!
Letzter Tag – Abend – es neigt sich dem Ende zu … aber …
Posted on | Mai 15, 2012 | Keine Kommentare
… ich wende mal wieder den weisen Spruch an “Ich weine nicht, dass es vorbei ist, sondern ich bin glücklich, dass es war.”
Heute war uns der Wettergott wieder gnädig. Wir durften den Entspannungstag richtig entspannen und zwar am Meer. Und nicht in voller Montur, sondern im Bikini. Es war so warm, dass ich sogar zwei Mal ins Meer gegangen bin. Ja, es war ar…kalt, aber wenn man erstmal drinnen ist, geht es. Allerdings hätte ich mich nicht länger als fünf Minuten im Wasser aufhalten können. Wenn es dann anfängt, dass man die Füße und Hände nicht mehr spürt, sollte man das Wasser verlassen. Draußen am Strand war es dann richtig heiß. Mein Körperchen lud sich unglaublich schnell wieder mit Sonne auf und ich sammelte wie wild Muscheln (die ich leider am Strand vergessen habe … aber da gehören sie ja auch hin).
(Der Handstand musste sein. Ich muss doch an jedem Strand der Welt, an dem ich war, einmal einen Handstand üben.)
Nachdem wir unsere Haut etwas gebrutzelt hatten (und ja, wir haben beide einen Sonnenbrand), traten wir den Rückweg zum Hotel an und machten eine kleine Siesta mit einem original Panino und einem leckeren Gelato.
Dann kam wieder die große Aufregung. Auto am Flughafen abgeben, durch Pisa schlendern und dann den Rückweg zum Hotel mit dem Bus. Mamutschka ist das alles zuviel. Sie glaubt immer, dass wir sonstwo landen, aber wir sind heil zurückgekommen, liegen jetzt beide im Bettchen und ich bringe noch meinen letzten Toskana-Post ans Licht der Welt.
Heute Abend kann ich ein Fazit schreiben. Es war einfach nur schön. Ich hatte mich so gefreut, hatte vorher schon tolle Bilder im Kopf und habe jetzt fantastische Erinnerungen gespeichert. Jeder einzelne Ort hat seine wunderschönen Seiten und ja, noch einmal, ich liebe dieses Land, die Mentalität, la dolce vita, das Essen, den Wein und das dolce far niente. Ich habe bestimmt zwei Kilo zugenommen (;-)), die dann ab morgen direkt wieder abtrainiert werden, denn Sport habe ich hier fast überhaupt nicht gemacht. War aber nicht geplant. Auch mein Körper durfte – bis auf laufen, laufen, laufen – ruhen und Urlaub machen. Es hat mir alles so gut getan und ich bin mir dieses Mal zu hundert Prozent sicher, dass ich wiederkomme. Es ist längst noch nicht alles entdeckt und ich will noch viel mehr erleben.
Jetzt aber husch husch ins Körbchen. Morgen um 4.30 h klingelt der Wecker, weil der Flieger schon um 6.35 h geht. Ich will ja um 16.00 h wieder im Gym sein, um meine erste Session zu geben. Was habe ich noch mal gemacht bevor ich in die Toskana geflogen bin? Lach, ich freue mich auf euch alle. Ich freue mich auf die Bewegung und ich bringe viel Elan und Bewegung mit.
Buona notte!
Tags: Entspannung > Glück > Leben > Meer > Sonne > Spaß > Wohlfühlen
Lucca und das Meer!
Posted on | Mai 15, 2012 | 2 Kommentare
Heute ist der letzte Tag in bella Italia und deshalb habe ich uns einen Ruhetag verordnet. Einen Tag lang nichts tun, Sonne genießen, essen und trinken und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. La dolce vita eben.
Gestern waren wir ja dann doch noch einmal unterwegs. Lucca stand auf meiner Wunschliste – aber nicht ganz oben. Dennoch bin ich froh, dass wir dort waren. Ein süßes, kleines Städtchen, unweit von Pisa. Man kommt sich in den toskanischen Städten immer in eine andere Zeit zurückversetzt vor. Da gehen Geschichten im Kopf los, man sieht Menschen in altertümlichen Roben (die natürlich nicht vorhanden sind) und ich begebe mich immer irgendwie auf Traumreisen. Gar nicht mal in die Vergangenheit, sondern eher in meiner eigenen kleinen Welt. Ich könnte stundenlang durch die kleinen Gassen schlendern, mir alles genau ansehen und genießen.
Wir haben auch richtig Glück mit dem Wetter. Am Sonntag hatten wir mal einen grauen Tag und die Klimalage änderte sich auch hin zu etwas kühlerem Wetter, aber gestern und auch heute haben wir strahlend blauen Himmel und heiklen Sonnenschein.
Nachdem wir gestern aus Lucca zurückkamen, gingen wir auch wieder ans Meer. Der Sand war ganz warm, so dass ich mich einfach der Länge nach hingelegt und mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen habe. Ein sehr abgehärtetes Pärchen aus Bayern ging sogar baden. No way, dafür ist es mir definitiv noch zu kalt. Aber trotzdem sehr, sehr schön. Alleine schon das Rauschen der Brandung, der Wellengang und der leichte, salzige Wind im Gesicht. Herrlich.
Wir werden später sicher noch einmal an den Strand gehen. Passt ja perfekt. Ich habe meiner Mum gestern einen Satz beigebracht: “Domani facciamo NIENTE.” Sie hat sehr gelacht, denn sie hat den Satz selbst entschlüsselt. Heute machen wir nämlich gar nichts.
Wir haben die letzten Tag soviel gesehen, sind soviel rumgekommen, dass mir die Woche vorkommt wie eine Ewigkeit. Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das jeden Tag etwas Neues dazulernt und deshalb manchmal das Gefühl hat, die Zeit steht still. Ist das nicht fantastisch. Diese Art von Reisen ist zwar etwas aufwendiger als ein Pauschalurlaub all incl., aber er gibt einem soviel. Meine Kopfkamera war schon nach zwei Tagen voll und ich bin so froh, dass ich die Bilder habe, um mich immer und immer wieder daran zurück zu erinnern. Ich werde sicher noch oft in die Toskana reisen und genießen.
Nun, dann lassen wir mal den letzten Tag beginnen. Andiamo al mare …
Tags: Entspannung > Freude > Glück > Reisen > Sonne > Wohlfühlen
Der Weg nach Pisa – das Meer und la dolce vita.
Posted on | Mai 13, 2012 | Keine Kommentare
Ja und heute ging es in den Westen. Zum Meer und den schiefen Türmen. Das Navi sagte schon, dass wir mindestens 2 Stunden unterwegs sind, aber da wusste auch noch niemand, dass es Straßensperrungen gibt, die einen zwingen, Umwege zu fahren. Das Abenteuer konnte beginnen. Wir fuhren hoch und runter. Die Straßen waren nicht mehr befestigt, aber immerhin – es kamen uns immer noch Autos entgegen. Das Spannenste war jedoch der leere Tank, der blinkte und weit und breit keine Tankstelle in Sicht. Das ist wie immer. Vorher habe ich ständig und überall Tankstellen gesehen und dann auf einmal nichts mehr. Ich wurde etwas unruhig und dann kam sie. Selbstbedienung und zum Preis von 1,89 Euro pro Liter. Woah, die Italiener nehmen es wirklich von den Lebenden. Man zahlt für alles. Im Hotel die Touristensteuer, im Restaurant die Gedecksteuer und beim Benzin … keine Ahnung wie man das nennen kann. Die Unverschämt-Steuer. Tja, irgendjemand muss wohl das Loch stopfen, das die Fehlpolitik in die Kasse gerissen hat. Die Touristen werden gerne genommen. Nun, wenn ich dem Land etwas Gutes tun kann …
Zurück zur Reise. Wir kamen an. Eine Stunde später als geplant, aber was soll’s?!? Wir haben Zeit, keine Pläne und das Wetter war auch nicht so gut, so dass das im Autositzen nicht ganz so schlimm war.
Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, packten wir unseren Picknickbeutel und machten uns auf an den Strand, denn das wollten wir beide. Das Meer sehen, wenn wir schon hier sind. Alles leer, kaum Leute um uns herum und ein ziemlich wilder Wind. Egal, wir genossen unser kleines Lunch, testeten das Wasser mit den Füßen (brrrrrrr … kalt) und nachdem wir fröstelten, packten wir unsere Sachen und machten uns auf nach Pisa.
Ich fand das alles surreal. Der schiefe Turm wie er da auf einmal in die Höhe rakte … so schief. Uns wurde fast schwindelig nur vom Hochsehen. Man kann aber nach oben steigen, wenn man will. Wir wollten es heute nicht. Vielleicht morgen oder auch nicht. Ich weiß es noch nicht.
Ich will nach Lucca! Nachdem ich mich mit einigen Leuten unterhalten habe, raten mir alle von Livorno ab und empfehlen mir, auf jeden Fall Lucca zu besuchen. Mein Reiseführer bestätigt, dass das wohl eine sehr schöne Stadt mit ganz besonderem Charme ist. Mal sehen was das Wetter morgen bringt und wie wir drauf sind.
Für heute habe ich auf jeden Fall genug. Mein Bettchen ruft. Die Meerluft macht müde und der vino rosso hatte mich schon vor zwei Stunden nach dem Essen etwas schläfrig gemacht. Das Essen war übrigens yummy. Heute gab es leckere Pasta und Miesmuscheln. Infatti – la dolce vita!
Auf den Spuren des “Hauses in der Toskana” in Cortona … in einer anderen Welt.
Posted on | Mai 13, 2012 | 2 Kommentare
Der gestrige Tag war so ereignisreich, dass ich abends nur noch ins Bett gefallen bin und gar nichts mehr ging. Wir sind morgens nach dem Frühstück nach Cortona aufgebrochen. Ich wollte dieses Städtchen unbedingt sehen, weil so viele Bücher und auch Filme darüber berichten, bzw. Cortona als Kulisse verwendet wurde.
Schon als ich den Hügel erblickte, wusste ich, dass es mir gefallen würde. Wir mussten ziemlich lange suchen, bis wir vor den Stadtmauern einen Parkplatz gefunden hatten, denn auch in diesem Ort ist das Fahren im Ortskern nur für Ansässige erlaubt. Kommt einem als Fußgänger sehr entgegen, allerdings ist es schon auf Dauer mühsam, immer wieder bergauf und bergab zu laufen. Nicht für mich, aber für die Mama …
Ich hätte mich verlieren können. Von einem Gässchen ins nächste. Hier einen Caffè und da ein Päuschen mit Blick zum Lago Trasimeno oder in die wunderschöne Landschaft. Dann geschah das Unschöne. Ich kletterte auf ein Mäuerchen, um einen besseren Überblick zu bekommen und meine Mum folgte mir. Wir sahen uns das Treiben von oben an, bis ich vorschlug auf der Piazza etwas zu trinken. Meine Mum war zu schnell und stürtze von der Mauer. Es ist noch mal alles gut gegangen, denn außer einem dicken Ellbogen-Knöchel und ein paar kleinen Wehwehchen ist nichts passiert. Dieser kleine Zwischenfall führte jedoch auch dazu, dass ich in Siena im Krankenhaus und der Apotheke war und mein Italienisch gemischt mit Englisch auf eine harte Probe gestellt wurde. Es ist wohl eine Prellung des Ellbogengelenks … zum Glück nichts Schlimmeres.
Nachdem der Sturz geschehen war, hatte die liebe Mamutschka keine Lust mehr, länger in Cortona zu verweilen. Deshalb machten wir noch einen kurzen Abstecher an den Lago Trasimeno und traten dann den Rückweg nach Siena an.
Was soll ich sagen … die Toskana hält unglaublich viele schöne Fleckchen bereit und sie wollen alle erkundet werden. Man könnte sich hier tagelang … ach was sag ich … wochenlang aufhalten und alles besichtigen. Ich habe das Gefühl, ich würde nicht müde werden. Ich vergesse alles um mich herum, habe mein Leben zu Hause komplett ausgeschaltet und gebe mich der Landschaft und dem Treiben voll und ganz hin.
Heute Morgen ging es dann wieder weiter. Ein abenteuerlicher Weg nach Tirrenia/Pisa am ligurischem Meer und nach Lucca. Darüber aber mehr im nächsten Blog-Post …
Ich liebe dieses Stückchen Erde – Siena und die Umgebung – bellissimo.
Posted on | Mai 11, 2012 | 2 Kommentare
Ich bin so voll von wunderschönen Eindrücken, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich bin begeistert, hingerissen, überwältigt und ja, ich hatte einige Male Tränen in den Augen, weil mich diese Schönheit der Natur so berührt hat.
Florenz war schön. Eine unglaublich laute und volle Stadt. Touristen aus aller Welt und weil das Wetter so wunderschön ist, ist es wahrscheinlich noch viel voller. Florenz ist gefüllt mit schönen und beeindruckenden Bauwerken, aber vor lauter Menschen kann man das gar nicht so richtig genießen (meine Meinung). Wir haben das Beste daraus gemacht und ich kann mir auch vorstellen, wieder dorthin zu reisen, aber seitdem ich weiß wie schön das Umland, und vor allem Siena ist, will ich gar nicht mehr in die Großstadt.
Schon als wir Florenz verließen und uns heute Vormittag auf den Weg nach Siena machten, staunte ich nicht schlecht. Ich hätte am liebsten ständig angehalten und noch ein Foto und noch eins gemacht. Dabei weiß ich ja, dass ich die Emotionen, die ich dabei habe, gar nicht festhalten kann – außer in meinem Herzen. Und da haben sie sich ganz weit ausgebreitet. Ich war nur am Staunen und die rund 75 km lange Fahrt konnte gar nicht lang genug sein, weil hinter jeder Kurve wieder ein schöner Blick zu erhaschen war.
Dann kamen wir Siena immer näher und ich wusste sofort, dass das meine Stadt ist. Keine Ahnung warum, aber plötzlich fühlte sich alles magisch an. Wir suchten das Hotel – Villa Scacciapensieri – fanden es auch realtiv schnell und waren auch darüber sehr begeistert. Heute Morgen noch im Hotel in Florenz gesucht und gebucht und da sind wir. Eine Villa in den Bergen von Siena mit einem atemberaubenden Blick. Das Zimmer eine Wucht, der Garten großartig. Pinien und Zypressen wohin das Auge reicht und einfach nur schön.
Nachdem wir relaxed hatten (ich tatsächlich noch ein kleines Workout hinter mich gebracht hatte), machten wir uns hübsch für die schönste Stadt Italiens (sagt zumindest mein Reiseführer). Und ich kann dem nur zustimmen. Schon als wir nur den Berg hinunter fuhren, war ich überwältigt. Die Altstadt war unser Ziel und nachdem ich nach einigem Suchen den öffentlichen Parkplatz gefunden hatte, konnte es losgehen. Wir erkundeten die Stadt.
Meinen nächsten Gänsehaut-Schub bekam ich, als ich auf den Piazza del Campo trat. Welch Bauwerk. Wooooaaah. Und das Abendlicht, die untergehende Sonne. Herz was begehrst du mehr. In dem Fall nichts. Ich wollte mich einfach nur noch niederlassen und das Ganze auf mich wirken lassen.
Die Architektur von Siena fasziniert mich noch viel mehr als die von Florenz und meine Gedanken gehen auf Reisen. Die Stadt lebt und obwohl sie einen so alten Eindruck macht, ist sie doch jung und frisch und sehr belebt – im absolut positiven Sinn. Hier will ich sein und hier vergesse ich alles. Wirklich alles.
Ich wünschte ich könnte meine Emotionen zu euch schicken, euch das weitergeben was ich heute alles empfunden habe, aber vielleicht habe ich es ein ganz klein wenig geschafft.
Hier auch die Bilder vom heutigen Tag. Keine Ahnung was wir morgen machen. Wir haben einige Ideen, wollen uns aber spontan entscheiden. La dolce vita – ich bin ihm verfallen. Restlos
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Florenz und das Umland – Bilder sagen mehr als tausend Worte …
Posted on | Mai 11, 2012 | Keine Kommentare
Jetzt ist es endlich soweit. Eine Woche Toskana mit la mia Mama. Che bello!
Posted on | Mai 9, 2012 | 1 Kommentar
Die Vorfreude lässt sich kaum noch zügeln, aber jetzt ist es ja auch bald soweit. In wenigen Stunden sitzen wir im Flieger gen Florenz und freuen uns auf viele schöne Dinge im Herzen der Toskana.
Wir wollen Florenz, das Chianti-Land mit Siena und den angrenzenden Orten sowie Cortona und Livorno besuchen. Wenn es uns an einem Ort aber besonders gut gefällt, kann es sehr gut sein, dass wir verweilen und uns den Genüssen hingeben.
Endlich wird sie wahr, meine Reise durch die Toskana. Und das mit einem meiner liebsten Menschen in meinem Leben. Mit meiner Mamutschka. Ich freue mich sehr, sieben intensive Tage mit ihr zu verbringen und wenn alles gut geht, werde ich auch von unterwegs berichten.
Bella Italia … bella Toscana … veniamo
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